OT: Apples “Innovationen”

Ich bin kein großer Freund von Apple. Die Hauptgründe dafür sind die überzogenen Preisen, die geplanten Obsoleszens der Produkte, der “Design over Functionality”-Ansatz der Firma, dem ich gar nichts abgewinnen kann und der goldenen Käfig, der alle Apple Produkte unnötig einsperrt. Außerdem mißfällt mir die Tatsache, dass anscheinend mehr Geld in Werbung als in die Entwicklung gesteckt wird und stattdessen von anderen Plattformen geklaute Features als Innovationen verkauft werden. Grade ist der Prozess Apple gegen Samsung mit einem Urteil zu Ende gegangen, das alles andere als logisch oder gerecht war. Weswegen? Dazu schaue man sich beispielsweise diese Infografik an:
2012 08 29 apple innovation 49x300 OT: Apples Innovationen

Und mit diesen paar Trivialpatenten und Geschmacksmustern hört es nicht auf. Apple hat sich beispielsweise auch 2006 das Onlineshopping patentieren lassen, 2012 den Scrollbalken auf Mobilgeräten und nebenbei auch die komplette Smartphone Infrastruktur. Das Unternehmen, das sich für seine Innovationen in der Werbung selbst feiert, ist einer der größten Patenttrolle der Welt und vermutlich die größte Innovationsbremse im mobilen Markt. Was mir aber noch weniger schmeckt, ist die Tatsache, dass Apple mit seinem iOS und seiner iCloud nicht eben klein im Desktopmarkt und dem wachsenden Cloudbereich unterwegs ist. Dementsprechend fürchte ich auch hier haufenweise überflüssige Patente, die Innovation blockieren. Aber das soll es an der Stelle (vorerst) von Apple gewesen sein, ich habe die Infografik bei 9gag gefunden und wollte sie mitsamt meiner Meinung dazu teilen.
Abschließend will ich noch erwähnen, dass diese Patenttrollerei nicht allein auf Apples Haufen gewachsen ist und auch andere Unternehmen munter andere Firmen wegen Trivialpatenten verklagen. Dies ist eher ein Problem des Patentwesens, speziell das des amerikanischen. Allerdings nutzt Apple ähnlich wie andere Patenttrolle die prekäre Lage des Patentsystems aus, wie kaum ein anderes Unternehmen.

WordPress Plugin Jetpack: Module deaktivieren

Im Zuge meiner Arbeit an Version 2 von Admins Werk experimentiere ich grade mit dem WordPress Plugin Jetpack, für welches sich die Köpfe hinter WordPress.com verantwortlich zeichnen.
Installiert man das Plugin, findet man danach einen neuen Eintrag in seiner Seitenleiste in der WordPress Administration. Die Übersicht über Jetpack sieht etwa so aus:
2012 08 09 jetpack plugin 1 300x273 Wordpress Plugin Jetpack: Module deaktivieren

Das Problem vor dem ich dann stand war, dass ich nur einen kleinen Teil dieser Module nutzen wollte und den Rest aus Datenschutz- und Performancegründen abschalten wollte. Seht ihr bei den einzelnen Modulen irgendwo eine Möglichkeit, um sie deaktivieren? Ich nicht.

Lösung des Problems:

Nach einem Klick auf “Learn More” erscheint dann auch ein “Deactivate”-Button.

 

2012 08 09 jetpack plugin 2 300x226 Wordpress Plugin Jetpack: Module deaktivieren

Warum das so ist? Keine Ahnung. Auf jeden Fall sollte man aus Datenschutzsicht die Stats deaktivieren.

OT: Die Packstation ist voll…

Als berufstätiger Mensch bin ich selten zu Hause, wenn die Post an der Türe schellen würde. Deswegen bin ich einem Service wie der Packstation sehr dankbar. Trotz Sicherheitsbedenken und den immer wieder auftretenden Berichten von Problemen bin ich ziemlich zufrieden damit. Es ist allerdings betrübend, wenn die letzten 3 Benachrichtigungen vom “Packstation Team” so aussehen:

2012 08 15 packstation fail 180x300 OT: Die Packstation ist voll...

Und auch per E-Mail sieht es düster aus:

2012 08 16 packstation fail 2 300x22 OT: Die Packstation ist voll...

Zwar ist die Filiale nicht weit von der Packstation entfernt (und diese nicht weit von unserer Wohnung), aber es ist mir nicht stressfrei möglich, zu den Öffnungszeiten dorthin zu kommen. Also muss ich entweder Überstunden abbauen oder eben meine Spielerin #2 schicken, da sie – Elternzeit sei Dank, auch tagsüber zu Hause ist. Dann ist es allerdings auch kein großer Unterschied mehr, ob ich nun die Packstation nutze oder mir das Paket nach Hause schicken lasse. Dadurch ist die Packstation ziemlich obsolet.

Es wäre also schön, wenn die Post dort mal Abhilfe schafft, indem sie dafür sorgt, dass:

  • Die Packstation nicht immer voll ist (Kapazitätsvergrößerung oder mehr Standorte)
  • Die Packstation nicht (gefühlt) alle zwei Wochen für eine Woche kaputt ist
  • Die Postfilialen eventuell etwas angenehmere Öffnungszeiten haben (optional)

Man wird ja noch träumen dürfen. icon wink OT: Die Packstation ist voll...

Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör

RPiWerbung3 Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes ZubehörIch bin bekanntlich stolzer Besitzer eines Raspberry Pi. Diesen habe ich im April bestellt und im Juni erhalten, es gibt also einige Wartezeit. Um sich die Wartezeit zu versüßen und bei Ankunft des Pi auch direkt mit diesem arbeiten zu können, werden noch ein paar weitere Zubehörteile benötigt. Da ich genau diesen Fehler gemacht habe, können andere von mir lernen. Deswegen zähle ich hier auf, was man zusätzlich zum eigentlichen Gerät noch braucht.

Netzteil

Ohne ein Netzteil läuft beim Raspberry Pi logischerweise nichts. Offiziell werden 700mA angegeben, laut Erfahrungsberichten aus dem Internet werden USB-Geräte, etwa USB-Sticks dann allerdings nicht optimal versorgt. Deswegen empfehle ich ein Micro USB-Netzteil mit mindestens 1000mA.
Ich habe mir hierfür ein Belkin Duo Netzadapter Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör* besorgt, da ich mir später vermutlich noch einen weiteren Pi zulegen werde.
 Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör
Alternativ wurde mir noch ein mumbi USB Ladegerät Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör* empfohlen, damit habe ich aber keine Erfahrungen.
Zusätzlich zu meinem Belkin-Ladegerät habe ich dann noch ein Micro-USB zu USB-Kabel benötigt.

SD-Karte

 Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes ZubehörDamit hatte ich meinen Spaß. Ich habe eine lange Suche nach einer schnellen SD-Karte für den Raspberry Pi hinter mir und habe mich letztendlich für die Transcend SDHC 16GB Class 6 Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör* entschieden, die sowohl mit ordentlicher Kapazität, als auch mit der besten Geschwindigkeit überzeugen konnte.
Generell sei gesagt, dass Class 10 Karten nicht unbedingt die besten für den Raspberry Pi sind.

Gehäuse

Der Pi kommt nackt, man sollte sich also ein Gehäuse besorgen. Kaufbare Gehäuse sehen beispielsweise so aus:
 Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör
Es gibt noch diverse andere, etwa bei ModmyPi, oder auf Pibow
(mein persönlicher Favorit), aber ich finde die Lösungen mit selbstgebauten LEGOgehäusen viel schöner. Bei Gelegenheit werde ich auch mal ein paar Bilder meines Pi machen, allerdings ist das eher funktional glaube ich. icon wink Raspberry Pi: benötigtes und empfehlenswertes Zubehör
Wenn ihr diese Komponenten zusammenhabt, könnt ihr auf jeden Fall schonmal mit dem Pi anfangen, sobald er euch in seinem Paket erreicht.

OT: Das Rad neu erfinden

Kennt ihr die Aussage “Du erfindest das Rad neu”? Sie ist eigentlich als Beleidigung gemeint, allerdings hat dieses Zitat von qdb.us meine Sichtweise diesbezüglich verändert:

(rickest) reinventing the wheel is exactly what allows us to travel 80mph without even feeling
it.the original wheel fell apart at about 5mph after 100 yards. now they're rubber,
 self-healing, last 4000 times longer.  whoever intended the phrase "you're reinventing the 
wheel" to be an insult was an idiot.

Wie Recht er hat.
Ich gehe dann mal das Bloggen neu erfinden. icon wink OT: Das Rad neu erfinden